Mögliche Ursache:
Das Ansetzwasser ist zu weich für die verwendete Emulsion.
Um dies festzustellen, können Sie die Wasserhärte mit Messstäbchen messen. Diese können Sie z. B. von der Firma LHG bekommen (Die Website finden Sie unter unseren Links). Alternativ können Sie bei Ihren Wasserwerken anrufen und die Wasserhärte erfragen. Wenn Sie Regenwasser haben, hat es ca. 0 °d, und ist sehr weich.

Lösung:
Sie können das Wasser mit Kalziumacetat auf 20°d aufhärten. Anwendungshinweise finden Sie auf dieser Website auf dem ‚EU-Sicherheitsdatenblatt für Kalziumacetat’ unter ‚Datenblätter’.

Hinweis:
Biowas EP3 ist für Wasserhärten 1°d bis 4°d geeignet. Biowas EP3 ist schaumarm bei diesen Wasserhärten.

Mögliche Ursache:
Reinigungsmittel ist in die Maschine gekommen. Auch Spuren reichen, um einen stärkeren Schaum zu entwickeln. Wenn ein alkalisches Reinigungsmittel hinein gekommen ist, sehen Sie es auch anhand des gestiegenen pH-Wertes.

Lösung:
Sie können entweder Entschäumer benutzen, um den Schaum zu bekämpfen, bis die Reinigungsmittel nach Wochen über Späne und Werkstücke ausgeschleppt ist, oder die Emulsion in der Anlage wechseln.

Mögliche Ursache:
Die Emulsionspumpe saugt Luft. Hier reicht auch ein Haarriss in dem Gehäuse der Pumpe.

Lösung:
Das Ansaugrohr verlängern. Bei einem Haarriss in der Pumpe muss die Pumpe ersetzt werden.

Mögliche Ursache:
Die Werkstücke sind mit einem Abwaschmittel behandelt und unzureichend abgespült worden.

Lösung:
Die Werkstücke gut abspülen, bevor Sie in der Werkzeugmaschine bearbeitet werden.

Mögliche Ursache:
Das Emulsionskonzentrat ist kaputt. Um dies zu überprüfen, nehmen Sie eine Probe aus dem Fass, nachdem Sie das Fass gerollt oder das Konzentrat im Fass gerührt haben. Wenn es trüb ist, oder sich in mehrere Schichten trennt, ist es kaputt.

Lösung:
Wenn die Emulsionskonzentrat kaputt ist, muss es entsorgt werden.

Mögliche Ursache:
Die Konzentration der Emulsion ist zu hoch.

Lösung:
Konzentration unter die maximale Konzentration bringen, die in der Produktbeschreibung angegeben ist.

Mögliche Ursache:
Es gibt besonders hohe Turbulenzen in der Maschine.

Lösung:
Werkzeugmaschine konstruktiv anpassen, so dass die Turbulenzen minimiert werden. Einen freien Fall der Emulsion bei der Rückfuhr in den Sammelbehälter abstellen. Für ausreichendes Ausscheiden der Luft aus der Emulsion in den Sammelbehälter sorgen (gegebenenfalls Emulsionsbehälter vergrößern).

Mögliche Ursache:
Das System ist vor kurzem mit Systemreiniger behandelt worden, und die alte Emulsion ist nicht vollständig entfernt worden.

Lösung:
Mit Antischaummittel (oder etwas Hydrauliköl auf den Schaum) behandeln, bis der Reiniger durch Abschöpfen, Späne oder Werkstücke ausgetragen wird. Gegebenenfalls Emulsion entsorgen (nach Behandlung mit Systemreiniger) und mit frischer Emulsion befüllen. Bei einer Neubefüllung soll das Ansaugrohr in einen Eimer Wasser gehalten werden und die Emulsion aufgesammelt werden, die aus dem anderen Ende des Systems kommt. Diese Emulsion sollte mit der alten Befüllung entsorgt werden.

Mögliche Ursache:
Es gibt Bakterien in der Werkzeugmaschine.

Lösung:
System mit Biozid behandeln. Eine vorbeugende Behandlung soll alle 4 bis 6 Wochen erfolgen. Manche Bakterien und Pilzstämme scheiden schaumige Abfallprodukte aus. Wenn das zu Schaumproblemen führt, sollten diese Bakterienstämme bekämpft werden.